bin mal wieder zu hause und sterbe vor dem lahmarschinternet. am montag habe ich antivirensoftware gekauft und dafür dann fünfeinhalb STUNDEN updates geladen... das ist fast unmöglich!
aber was solls, in eisleben drehen sich die uhren eben etwas langsamer ;)
für meinen kotzentwurf komme ich LANGSAM voran und in meinem sich-gegen-arbeit-wehrenden kopf formt sich stück für stück ein bild, was ich mit den kindern zum thema 'kreuzweg' machen werde. doch die richtige schriftliche arbeit geht dann erst in mobu los.
bis dahin versuche ich, wenigstens ein bisschen auszuspannen und mich zu erholen, was gar nicht so einfach ist, wenn man weiß, dass zuhause - also in mobu - n haufen arbeit darauf wartet, dass sich ihr einer annimmt. doch stress kommt in nächster zeit ohnehin wieder genug auf mich zu und von daher werde ich mich jetzt weiter zwingen, vorher ein bisschen durchzuatmen. es wird ja doch nicht besser.
erfreuliches: ich lese gerade "bis(s) zur mittagsstunde" und bin mal wieder begeistert! und ich liebe heimlich jacob ;). nicht beißen! allerdings muss ich ganz ganz langsam lesen, weil band 3 bestimmt erst wieder in ewigkeiten als taschenbuch rauskommt und ich darauf warten muss... :(... AÀABER: eh alles unrealistisch... zumindest das ende ;)
Donnerstag, 19. Februar 2009
sweet home eisleben
gedankenwirrwarr von jule um 18:39Montag, 3. November 2008
korrektheitswahn und das essay
gedankenwirrwarr von jule um 14:01ein, mir sehr wichtiger mensch, hat kürzlich das anliegen an mich herangetragen, ein sehr langes "schriftstück" für ihn korrektur zu lesen.
wie wir alle wissen, bin ich seeeeeeeeeeehr penibel, was das korrigieren von texten anbetrifft und so musste ich erstmal eine legende über der arbeit anlegen, welche farbe denn aussagt, was genau ich an diesem und jenem abschnitt zu bemeckern habe. wenn danach das dokument fein fröhlich bunt aus dem word herausstrahlt, bedeutet das nicht etwa, das irgendetwas daran schlecht wäre, im gegenteil: wenn es gut ist, kann ich mich viel besser über kleinigkeiten auslassen ;)
auf jeden fall habe ich einmal mehr entdeckt, dass mein herz doch insgeheim für den deutschlehrerberuf schlägt und ich hätte vielleicht lieber germanistik studieren sollen, oder zumindest deutsch / religion auf lehramt gymnasium, wie ursprünglich angedacht. ich liebe rumkorrigieren, rot markieren, rummeckern, anmerkungen machen, satzstellungen verändern, besserungsvorschläge machen etc etc etc !!
kann mir einer sagen, dass das nicht krank ist?!
naja, wenn nicht, dann kann ich es immer noch auf meine mami schieben, von wegen lehrergene.... :) (wobei sie philosophie/ethik/geographie und früher auch mal mathe unterrichtet, also nicht zwingend deutsch ^^)
ach und wenn wir einmal dabei sind: hat irgendjemand einen vorschlag für ein spannendes essaythema für mobul 4.2. ästhetische bildung und religionspädagogische praxis???!!
so richtig glorreiche themen sind mir noch nicht eingefallen... es sollte halt irgendwas praktisches sein, was es in 5 bis ma.10 seiten zu reflektieren gilt... also zB (war nur so ein gedanke) etwas über theaterpädagogik oooooooder .. einsatz von musik im RU oder sowas....
schreiben kann ich selbst, aber themenfindung is immer so blöd... also, wer ideen oder interessante literatur hat: HER DAMIT! (danke ^^)
Sonntag, 31. August 2008
geschichten erzählen erzählende geschichten
gedankenwirrwarr von jule um 11:11seit einigen tagen hat nun das schreiben wieder einzug bei mir gehalten.wichtig war zuerstmal die hausarbeit, die möglichst schnell geschrieben werden möchte, da mir sonst die präzisen erinnerungen an die praktikumszeit verloren gehen und von anderen überdeckt werden.
naja... und dann komme ich - nach fast eineinhalbjähriger pause - endlich wieder zum kreativen schreiben. natürlich habe ich es in der zwischenzeit immer mal wieder probiert und mich selbst fast gedrängt... aber anscheinend brauchen die worte eine bestimmte stimmung, einen bestimmten lebensrhythmus, um wieder aus mir heraus zu fließen.
nachdem ich dann also wieder ein paar geschichten auf xperts.de von altbekannten und somit vertrauten autoren gelesen habe, da... überkam es mich einfach irgendwie... und dann fing es wieder an...
die bilder in meinem kopf
die kleinen ideen, kaum wahrnehmbar, die man gleich auf papier bannen muss um sie nicht zu verlieren
die, sich wie von selbst zusammenfügenden handlungsstränge
die alten bekannten charaktere und die neuen erfrischenden persönlichkeiten, bei denen es eine ehre ist, ein stück ihres seins beschreiben zu dürfen.
das bin ich ... eine (be)schreiberin. nichts mit immer großartigem reflektieren jedes fipselchens... warum auch, wenn einem die geschichten vor den füßen liegen?


