gestern abend war hier auf schloss mansfeld filmnacht mit band. bei immerwiederkehrenden schauern haben schema f ein paar lieder gespielt, was sich aber nicht besonders lange hielt (irgendwer müsste mal ne komplett regenfeste bandtechnik erfinden). gegen 10, nachdem liese und ich unsere zeit mit einem netten gespräch auf einer tiefdunklen bank verbracht haben, begann der film. eigentlich waren wir so müde - und der anfang so bizarr - dass wir schon ins bett gehen wollten. aber da ich gregor kurz zuvor 3 euro gespendet hatte - blieben wir.
den film kannte ich überhaupt nciht.
"sprich mit ihr - hable con ella" ist ein spanisches drama auf dem jahre 2002 und handelt von benigno und alicia und von marco und lydia. der film beginnt mit einer ziemlich.... komischen ballettszene... es geht also um marco, einen reporter, der aber eigentlich gegen boulevardjournalismus ist und lydia, die einzige frau im stierkampf, die er zur trennung von ihrem freund interviewen soll. als er sie in ihre wohnung nach madrid fährt, entdeckt er ihre phobie vor schlangen und rettet ihr das leben. parallel sieht man benigno, der sich rührend um seine im koma liegende patientin kümmert. in flashbacks kann der zuschauer sehen, wie sich benigno in die balett-élevin alicia verliebt, die im ballettstudio neben seinem haus trainiert. er nimmt einiges auf sich, um ihr zu begegnen, doch sie sollten sich nie wirklich kennen lernen. alicia wird auf regennasser straße von einem auto angefahren und fällt ins koma. dann sieht man wieder marco, der an lydias bett sitzt. sie wurde beim kampf von dem stier erfasst und fällt nun ebenfalls ins koma. benigno und marco lernen sich kennen.
bis auf manche sehr skurile szenen, die liese und mir noch albträume bereiten werden^^- wirklich mal wieder ein film mit tiefgang.
es ist ein wunderbarer film über unerwiderte liebe, hoffnung und enttäuschung, der ganz ohne kitsch auskommt und zum glück mit einem lichtschimmer, aber nicht mit einem happy end endet.
Samstag, 6. September 2008
sprich mit ihr
gedankenwirrwarr von jule um 15:46Sonntag, 31. August 2008
geschichten erzählen erzählende geschichten
gedankenwirrwarr von jule um 11:11seit einigen tagen hat nun das schreiben wieder einzug bei mir gehalten.wichtig war zuerstmal die hausarbeit, die möglichst schnell geschrieben werden möchte, da mir sonst die präzisen erinnerungen an die praktikumszeit verloren gehen und von anderen überdeckt werden.
naja... und dann komme ich - nach fast eineinhalbjähriger pause - endlich wieder zum kreativen schreiben. natürlich habe ich es in der zwischenzeit immer mal wieder probiert und mich selbst fast gedrängt... aber anscheinend brauchen die worte eine bestimmte stimmung, einen bestimmten lebensrhythmus, um wieder aus mir heraus zu fließen.
nachdem ich dann also wieder ein paar geschichten auf xperts.de von altbekannten und somit vertrauten autoren gelesen habe, da... überkam es mich einfach irgendwie... und dann fing es wieder an...
die bilder in meinem kopf
die kleinen ideen, kaum wahrnehmbar, die man gleich auf papier bannen muss um sie nicht zu verlieren
die, sich wie von selbst zusammenfügenden handlungsstränge
die alten bekannten charaktere und die neuen erfrischenden persönlichkeiten, bei denen es eine ehre ist, ein stück ihres seins beschreiben zu dürfen.
das bin ich ... eine (be)schreiberin. nichts mit immer großartigem reflektieren jedes fipselchens... warum auch, wenn einem die geschichten vor den füßen liegen?


